Wiederholung des Freistoßes, da es sich um einen indirekten Freistoß gehandelt, der Schiedsrichter das Zeichen dafür aber nicht gegeben hatte.
Der Schiedsrichter hätte diese fünf Minuten wegen der Verletzungsbehandlung nachspielen lassen müssen. Verloren gegangene Zeit - die Zeit für eine Verletzungsbehandlung fällt darunter - muss nachgespielt werden, egal wie der Spielstand ist.
Das Spiel muss unterbrochen und der Einwurf von der gegnerischen Mannschaft ausgeführt werden. Eine Vorteilanwendung ist nicht möglich, da der Ball nicht korrekt ins Spiel kam.
Da der Schiedsrichter das Spiel ohne neutrale Assistenten leitet, kann er ein Tor, das er nicht mit seinen Augen wahrnimmt, nicht anerkennen. Das Spiel muss mit einem Schiedsrichter-Ball fortgesetzt werden.
Indirekter Freistoß gegen den Torwart, da er den Ball mit der Hand spielte, obwohl er ihm von einem Mitspieler absichtlich mit dem Fuß zugespielt wurde. Der Torwart wird aber weder verwarnt noch erhält er die Rote Karte. Dieses Handspiel zählt nicht zu den Vergehen, die wegen Verhinderung eines Tores mit "Rot" zu bestrafen sind, da ein Torwart normalerweise den Ball in seinem Strafraum mit der Hand spielen darf.
Schienbeinschoner müssen die Schienbeine bedecken und sollen einen ausreichenden Schutz vor Verletzungen bilden. Daher sind lediglich 10 Zentimeter lange oder Pseudo-Schienbeinschoner nicht zulässig.
Dies ist nicht richtig. Eine Auswechslung kann sofort erfolgen. Lediglich ein verletzter Spieler darf erst wieder ins Spiel eintreten, wenn das Spiel bereits wieder fortgesetzt wurde.
Obwohl ein verletzter Spieler nach einer Verletzungsbehandlung erst wieder ins Spielfeld eintreten darf, wenn das Spiel fortgesetzt wurde, wird hier eine Ausnahme gemacht. Da ein Torhüter auf dem Spielfeld bleiben darf, wird in diesem Fall aus Gründen der Gleichbehandlung darauf verzichtet. Beide Spieler können also unmittelbar weiterspielen.
In der nächsten Spielunterbrechung werden beide Spieler verwarnt. Falls der neue Torwart den Ball in seinem Strafraum mit der Hand spielte, wird dies nicht mit Strafstoß geahndet.
Das Tor wird anerkannt und das Spiel mit Anstoß fortgesetzt. Der Abwehrspieler wird verwarnt. Nachdem der Ball den Strafraum verlassen hatte, war er korrekt im Spiel. Der Spieler berührte dann den Ball zwar zum zweiten Mal, ohne dass er von einem anderen Spieler berührt worden war, aber hier wird dann auf Vorteil entschieden und das Tor anerkannt. "Gelb" gibt es, da der Spieler noch versuchte, das Tor zu verhindern, was ihm aber nicht gelang.
Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel und verwarnt den Spieler. Das Spiel wird mit einem indirekten Freistoß gegen die Mannschaft des Spielers fortgesetzt, und zwar dort, wo der Spieler reklamierte. Dabei ist aber unbedingt auf die Vorteilgewährung zu achten. In diesem Fall wird dann die Verwarnung erst in der nächsten Spielunterbrechung ausgesprochen.
Der Spieler wird mit "Gelb/Rot" des Feldes verwiesen. Bei einer Disziplinarstrafe spielt es keine Rolle, ob sich der Ball beim Foulspiel im Spiel befand oder ob er aus dem Spiel war. Eine Spielstrafe kann es dagegen nur geben, wenn der Ball im Spiel war und das Foulspiel auf dem Spielfeld stattfand.
Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel und verweist den schuldigen Spieler des Feldes. Das Spiel wird mit einem indirekten Freistoß dort fortgesetzt, wo der Spieler spuckte.
Der Schiedsrichter verweist den Auswechselspieler des Feldes und zeigt ihm die Rote Karte. Das Spiel wird mit einem indirekten Freistoß an der Stelle fortgesetzt, wo sich der Ball bei der Spielunterbrechung befand.
Der Schiedsrichter verwarnt den Spieler und setzt das Spiel mit einem indirekten Freistoß auf der Torraumlinie fort. Hier war bisher umstritten, ob dies mit einer Roten oder Gelben Karte zu bestrafen ist. Die FIFA teilte jetzt mit, dass in diesem Fall eine Gelbe Karte ausreicht, obwohl damit ein Tor verhindert wurde.